Werkstattberichte zur "Zeitbombe Erde"


Patrick Ford

 
Die männliche Hauptperson heißt Patrick Ford, zum Beginn des Romans ist er 39 Jahre alt. Er ist Lakota-Indianer, in Pine Ridge in South Dakota in den USA geboren und in der althergebrachten Art als Krieger erzogen und initiiert.
Die alten Sitten bedeuten ihm sehr viel, er ist durch und durch Indianer – aber er will genauso in den Weltraum fliegen. Schon als Kind spürt er, dass die Sterne „ihn rufen“.
So ist jeder einzelne Tag für ihn eine Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne.
Mit stillschweigender Duldung seines Adoptivvaters geht er zum amerikanischen Militär. Er geht seinen Weg in West Point. Obwohl er dort als Indianer ausgegrenzt und gemobbt wird, legt er ein glänzendes Offiziersexamen ab.
Während seiner Ausbildung bei der Air Force wird sein fliegerisches Talent schnell erkennbar. So wechselt er zur Space-Force.
Dort erwirbt er sich schnell einen Ruf als sehr risikofreudiger Pilot. Und als Offizier, der die Befehle seiner Vorgesetzten öfter mal auf seine ganz individuelle Art auslegt.
Das bringt ihm mehrfache Strafversetzungen und Degradierungen ein. Viele Vorgesetzte würden ihn am liebsten sofort aus der Space-Force entlassen, aber niemand kann es sich leisten, auf einen Piloten mit Fords Fähigkeiten zu verzichten.
So wird das, was seine Vorgesetzten als Strafe sehen, schnell zu seinem Vorteil. Er lernt nämlich bei den „weißen Siegern“, die er innerlich hasst, viel mehr, als diese denken und als ihnen lieb ist.
Obwohl er als Offizier der Space-Force immer loyal zu seinem Heimatland steht, sieht er in seinem Inneren die Erforschung des Weltraums als eine gemeinsame Aufgabe der Menschheit. Er schließt Freundschaften zu Offizieren anderer Nationen und hofft genau wie diese, dass niemals der Tag kommt, an dem sie aufeinander schießen müssen.
Die Kameraden, die mit ihm zusammen fliegen oder die Untergebenen, die ihm anvertraut sind, sehen ihn, wie er wirklich ist: ein äußerst harter, aber genauso extrem fairer Befehlshaber. Niemals verlangt er etwas, das er nicht selbst leistet, er ist stets in vorderster Front, stellt sich vor seine Leute. Dass er ein Einzelgänger ist, was nicht heißt, dass er mangelnde Sozialkompetenz hat, stört hier niemanden. Sie vertrauen ihm ihr Leben genauso an, wie Ford ihnen das seine anvertraut.
Die „sieben Leben einer Katze“ hat er schon lange verbraucht – und lebt trotzdem noch. Selbst hartgesottene Militärärzte verzweifeln an dem „Patienten Patrick Ford“. Er überlebt Verletzungen, mit denen sie ihn schon aufgegeben hatten und erträgt alles, was nötig ist, mit einem Gleichmut, der die Ärzte zur Weißglut treibt.
Immer wieder macht das Gerücht von den „Fähigkeiten primitiver Völker“ die Runde, da Ford sein vegetatives Nervensystem bis zu einem gewissen Grad mit dem Willen beherrschen kann.
Schnell erkennt Ford selbst, dass seine Fähigkeiten sogar für indianische Verhältnisse extrem stark ausgebildet sind und er die Wahrnehmungen eines Schamanen hat. Was seinen inneren Zwiespalt noch verstärkt.
Dadurch gerät er in den Fokus außerirdischer Intelligenzen, die die Menschen schon lange beobachten und ihre ganz eigenen, egoistischen Pläne mit ihnen haben.
Als sie sein Gehirn gezielt in ihrem Sinne verändern, beginnt für Patrick Ford seine ganz eigene, persönliche Hölle. Ein Schicksal, das er sich nie hätte vorstellen können, das ihn mit den tiefsten Abgründen seiner eigenen Psyche konfrontiert, fast in den Wahnsinn schleudert, mehrfach an den Rand des Todes bringt – und die Erkenntnis, dass nicht er als Indianer der „Primitive“ ist, ganz im Gegenteil.
Zu diesem Zeitpunkt muss er auch erkennen, dass sein Schicksal nicht auf der Erde liegt, sondern an einem ganz anderen Ort im unendlichen Weltraum …

Karia

Und da Science-Fiction ohne außerirdische Völker keine richtige SF wäre, habe ich das Volk der SINTs erdacht.
Sie sehen aus wie irdische Wölfe, ihre Fellfärbung weist ein breites Farbenspektrum auf. Sie können wie die Wölfe der Erde auf allen Vieren gehen und rennen, aber ebenso aufrecht auf den beiden Hinterbeinen wie Menschen und die Vorderbeine als Arme, die Hände als Werkzeuge benutzen. Sie können analog den Menschen sitzen und liegen - und - am Wichtigsten: sie sind sehr intelligent und hoch empathisch veranlagt.
Ihre Sprache hört ich grollend und knurrend an, ist aber gut verständlich. Sie sprechen die allgemeine interstellare Verkehrssprache einwandfrei.
Eine raumfahrende Spezies, die ursprünglich zwischen die Fronten eines grausamen interstellaren Krieges geriet und sich der Allianz der humanoiden Völker angeschlossen hat.

Eine Vertreterin der Sints spielt in meiner "Zeitbombe Erde" eine wichtige Rolle. Sie heißt Karia.

Hier zeige ich Euch eine erste Bildstudie. 






Es werden noch weitere folgen.

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