Donnerstag, 16. Februar 2017

Meine aktuellen Projekte

Liebe Leser!

An dieser Stelle werde ich zukünftig in unregelmäßigen Abständen über meine aktuellen Projekte berichten. 

Los geht's ...
Zukünftig werde ich mich zwar nicht aus der PR-Fanszene zurückziehen, aber die Gewichtung meiner Projekte etwas mehr zugunsten meiner eigenen Projekte ändern. 
Diese werde ich selbst veröffentlichen und vermarkten - mit anderen Worten: 
ich gehe nun auch unter die sog. Self-Publisher. 

Der Grund ist ganz einfach: Bei meinen Fanromanen, die mir immer noch Freude machen - deshalb werde ich hier auch nicht komplett aussteigen - stellte ich immer wieder fest, dass der Serienkanon mich in vielen Punkten zu sehr einschränkt. 
Dieser Punkt wird im Fanbereich schon länger kontrovers diskutiert. Viele Fans sind der Meinung, man müsse für Fangeschichten nicht kanonisch bleiben. Ich vertrete die andere Auffassung: Man sollte es auf jeden Fall, weil es sonst nicht mehr "das Perry Rhodan-Format" ist. 
Besonders schwer ist es, wenn man - wie ich - Romane in der alten Serienzeit schreibt/schreiben möchte, diese aber modern gestalten. Da bleibt mancher interessante Plot einfach auf der Strecke, weil er im PR-Format nicht machbar ist. Setzt man den Plot vor einen neutralen Hintergrund, entwickelt er sich fast von selbst zu einer eigenständigen, starken Geschichte. 

Genauso ist es mit den Personen. Natürlich ist es möglich, in PR-Fanromanen eigene Figuren zu entwickeln. Das sollte man auch tun, denn davon lebt jede Geschichte. Vielfach sind es gerade diese eigenen Personen des jeweiligen Autors, die dem Roman erst das richtige Leben einhauchen. 
Denn: bei den Serienpersonen, seien es Perry Rhodan selbst, Atlan, Thora, Roi Danton/Michael Rhodan oder wer auch immer: Man kann ihnen ein Stück eigenes Leben geben, indem man sich Nischen sucht, die bisher nicht in der EA thematisiert wurden - aber man ist doch in einem gewissen Rahmen gebunden. 

Unter dem Arbeitstitel Die Erben von Atlantis verbinde ich zwei Mythen der Geschichte miteinander: Atlantis und Avalon bzw. die Artus-Sage. 


Ursprünglich sollte das (darüber hatte ich bereits berichtet) ein Atlan-Zeitabenteuer werden. Viele der Ergebnisse meiner Recherchen hätte ich aber nicht verwenden können. Deshalb habe ich mich entschieden, den Stoff aus dem PR-Bereich herauszunehmen. 
Im Grundtenor wird es dabei trotzdem zu der einen oder anderen Überschneidung kommen. Das lässt sich jedoch nicht vermeiden, da sowohl die PR-Autoren als auch andere Autoren, die über das Thema geschrieben haben und schreiben, aus den identischen historischen Quellen schöpfen. Und eine Quelle ist nun einmal eine Quelle mit demselben Ergebnis. Ich verwende grundsätzlich die Ur-Quellen und interpretiere sie für den Roman auf meine eigene Art und Weise. 
Damit bin ich auch schon aus dem Kanon der Atlan-Zeitabenteuer heraus. Denn: Die behandeln reale geschichtliche Ereignisse, an denen Atlan eben beteiligt war/ist.
Was Avalon und Artus betrifft: Bis heute streiten sich die Wissenschaftler darum, ob es König Artus überhaupt gegeben hat - und wo Avalon liegt - und welche Rolle z.B. die christliche Abtei Glastonbury in diesem Zusammenhang spielt.
Auf meiner Facebook-Seite habe ich schon mal ein wenig über das Projekt geplaudert und übernehme einfach den Text von dort: 

Ein grausamer Krieg in den Tiefen der Milchstraße …
Eine hochtechnisierte Sternenzivilisation, die aus ganz eigenen Gründen über die Erde und das Sonnensystem wacht …
Atlantis …
Die Artus-Sage …
Eine Insel, die im Nebel verborgen ist und die nur Eingeweihte kennen und erreichen können: Avalon …
Ein Schwert, das im Dunkel der Geschichte verschwunden ist: Excalibur …
Zwei Religionen – der Alte Glauben und das Christentum – nicht sie kämpfen gegeneinander, sondern die Menschen, die für sie stehen …
Eine Insel, die vom damals mächtigsten Weltreich, dem Imperium Romanum, aufgegeben wurde: Britannien …
Und diejenigen, die diese Geschichte schreiben:
Ein Raumschiffskapitän, der sein Verantwortungsgefühl über alle Befehle stellt ...
Eine Admiralin, die ihre Gefühle verstecken muss, um keine Verwirrungen auszulösen …
Eine Hohepriesterin, die für die Macht des Wissens und das Leben kämpft ...
Artus Pendragon – auf ihm ruhen zu viele Hoffnungen ...
Eine Königin, die in ihrem Fanatismus verstrickt ist …
Sir Lancelot vom See, der sich zwischen Freundschaft, Liebe und Pflichterfüllung entscheiden muss.
Und:
Der geheimnisvolle Merlin von Britannien! 
Ja - DER Merlin von Britannien, das ist kein Schreibfehler! 

Und das zweite Projekt - ich könnte es GEHEIMprojekt nennen. Aber ... schon wieder "geheim", "noch geheimer" - "ganz geheim" - überall wird von "Geheimprojekten" geschrieben und geredet. Nein, da muss ich nicht noch eines hinzufügen. 
Trotzdem möchte ich dazu noch nicht konkreter werden. Denn der Roman hat noch nicht einmal einen Arbeitstitel. Weil ich gerade den Plot, der - eigentlich - schon fertig für den Schreibbeginn ist, umbaue. Ich werde den Roman auf jeden Fall schreiben, weil er mich reizt und massiv herausfordert - aber wie genau ... I don't know at the moment ... 

Bis zum nächsten Mal hier! Über Kommentare freue ich mich natürlich! 







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